Definiert bestimmte Räume als medienfrei, etwa Schlafzimmer und Esstisch. Das verringert die Versuchung automatisch, ohne Diskussion bei jeder Nutzung. Legt Ladeplätze außerhalb des Schlafbereichs fest, nutzt Wecker statt Handyalarm und beobachtet, wie Gespräche tiefer werden, Mahlzeiten bewusster schmecken und abendliche Müdigkeit leichter durchkommt.
Bereitet einen kleinen Korb mit Büchern, Rätseln, Skizzenblock, Spielkarten oder Handarbeitszeug vor. Wenn Greifbares bereitliegt, fällt der Griff nicht mehr reflexhaft zum Telefon. Kombiniert es mit Tee, Decke und warmem Licht, damit das Gehirn eine attraktive, sinnliche Einladung spürt und der Abend erfüllend, ruhig und verbindend wird.
Vereinbart einen Abschaltmoment, kündigt ihn früh an und haltet ihn gemeinsam ein. Eine Sanduhr, ein Gong oder eine Playlistspur macht den Übergang sichtbar, ohne zu strafen. Konsistente, respektvolle Absprachen stärken Autonomie, beugen Streit vor und zeigen Kindern wie Erwachsenen, dass Selbstfürsorge im Alltag Platz hat.